Hier findest Du die Reiseberichte unserer früheren Reisen.

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Eigentlich wollten wir ja ein Jahr Pause einlegen und erst nächsten Herbst (2019) wieder eine größere Reise antreten, aber Fredi’s Frage  – Wollt Ihr nicht mit nach Vietnam kommen? – änderte das sehr schnell.

Gemeinsam mit 2 befreundeten Ehepaaren haben wir die Pauschalreise “Indochina a la carte” gebucht und wir werden mit 2 weiteren Paaren – die auch in unserem Alter sind – zu zehnt unterwegs sein.

Unser Flug führt uns mit einer Zwischenlandung in Doha nach Hanoi im Norden Vietnams. Dort werden wir auch die ersten Tage unserer Reise verbringen.

In Vietnam sind wir euch um 6 Stunden voraus und so solltet ihr rechtzeitig zum Frühstück unseren Bericht vom vergangenen Tag bekommen ( … verfügbare Datennetze vorausgesetzt)


Ganz grob ist unsere Reise in 5 Abschnitte gegliedert:
Abschnitt 1: Rund um Hanoi
Abschnitt 2: Rund um Hue (alte Kaiserstadt in der Mitte Vietnams)
Abschnitt 3: Rund um Saigon
Abschnitt 4: Rund um Siem Reap (Ruinen von Ankor)
Abschnitt 5: Strandurlaub im Süden Kambodschas

INFO für alle die eine E-Mail Verständigung erhalten haben:
Ich habe Euch auf Verdacht auf die E-Mail Benachrichtigungsliste gesetzt und so bekommt Ihr immer eine Nachricht wenn es einen neuen Beitrag gibt.
Ihr könnt Euch natürlich von der Liste abmelden.  (oder auch neue Empfänger eintragen)

Dazu gibt es einen Link am Ende der Benachrichtigungen.

Also, demnächst aus Vietnam!


Liebe Grüsse Lisbeth & Gerhard

Pünktlich um 13:30 ist unser Flieger heute in Hanoi gelandet.
Wir waren knapp 15 Stunden unterwegs, um die Zeitverschiebung korrigiert macht das dann 21 Stunden.  Mit der Zwischenlandung in Doha war das auf 2 fast gleicheFlugstrecken aufgeteilt (ca. 5 Std und 6 Std). 
Nach einem mäßig ausgelasteten Luxusflieger von Wien nach Doha war die deutlich ältere Maschine nach Hanoi gerammelt voll. Der Service an Bord war trotzdem recht gut. 

Visum und Einreise waren schnell und unkompliziert erledigt. Unser Reiseleiter Herr Loc hat uns (mit einem Busfahrer und einem weiteren Helfer) schon erwartet und uns während der einstündigen Fahrt zum Hotel mit den do’s und dont’s in Vietnam bekannt gemacht. Seine hervorragenden Deuschkenntnisse hat er sich vor vielen Jahren in der DDR erworben. Es macht Spaß ihm zuzuhören.

Unser Hotel La Casa liegt nahe dem Zentrum und wir haben für heute Abend freien Ausgang bekommen.Wenn wir wieder zurück sind erzähle ich davon noch ein wenig mehr…

Hier einstweilen die ersten Fotos von der Fahrt zum Hotel.

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Nach dem Einchecken sind wir durch sehr belebte Gassen zu einem kleinen See in der Nähe gewandert, Abendessen gegangen und dann wieder zurück zum Hotel.

Bevor wir Euch/Dich zu den Bildern dieses Spaziergangs entlassen noch ein paar Worte zu unserem 1. Abendessen in Vietnam:
Wir sind aus mehreren Gründen in ein eher vornehmes Lokal gegangen (mit Kreditkarte zahlen, keinen Durchfall bekommen, Platz für 10 Leute, …)
Es war dann von der Qualität her auch recht gut, aber zu den bestellten Speisen zu kommen war nicht einfach.
Die jungen Bedienkräfte die die fertigen Speisen angeliefert haben waren nur der Landessprache mächtig und damit konnten nun wir wieder nicht dienen.
Also, grosse Aufregung wer denn was bestellt hat und 2 von uns haben dann etwas Anderes gegessen als bestellt.

Aber jetzt zu den Bildern vom Abendspaziergang:

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Die erste Nacht nach einer Zeitumstellung ist ja immer etwas problematisch und wir hätten ein paar Stunden zu früh wach werden sollen. So war es aber nicht, Lisbeth hat lange gebraucht um einschlafen zu können und war in der Früh dann gar nicht ausgeschlafen. Ich habe gut geschlafen, war rechtzeitig wach und habe dann erst am Nachmittag eine richtigte Krise bekommen. Mal sehen wie diese Nacht wird.

Das Frühstück hier ist eine ausgewachsene Mahlzeit. Nudeln, Reis, verschiedene Fleischsorten. Man findet in einem Winkel sogar Brot, Käse und Wurst. Eier und Speck gibt es in allen Variationen.
Nach diesem Frühstück hatten wir eine Rikscha-Tour durch die Geschäftsstrassen der Altstadt auf dem Programm. Hier reihen sich gleichartige Geschäfte aneinander und die Strassen haben dann auch den passenden Namen, z.B. Blumenstrasse.

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Danach haben wir den See des zurückgegebenen Schwertes, den Tempel der Literatur (eine vor ca 1000 Jahren gegründete Art von Universität) und natürlich das Ho Chi Ming Mausoleum samt naheliegendem Ngoc Son Tempel besucht.

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Nun noch ein Mittagessen und dann über Land zur Bai Dingh Pagode nahe Ning Binh. Die Bai Dinh Pagode ist der größte Pagodenkomplex in Vietnam.

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Für den heutigen Morgen war eine Fahrradtour durch die Reisfelder zwischen den Kalkfelsen geplant. Die Tour ist leider dem Schlechtwetter zum Opfer gefallen. Wir hatten gestern fast 30 Grad und sind heute bei 15 Grad und starkem, böigem Wind aufgebrochen.
Als Ersatz haben wir einen ca. 1000 Jahre alten Kaiserpalast besucht – den King Dinh Tempel. Eigentlich sind es Aufgrund einer Familienfehde 2 Tempel.
  Die Wikipedia erzählt euch mehr davon

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Danach ging es wie geplant in die Trockene Ha-Long Bucht.
Die Umgebung von Ninh Binh war vor langer Zeit von Meerwasser bedeckt.
Heute türmen sich hier groteske Felskegel und Berge die der mehr als 200 Kilometer entfernten Ha Long Bucht sehr ähnlich sehen.
Mit kleinen Booten fährt man auf einem langezogenen Gewässer durch die Tan-Coc Grotten. Die Boote werden hier (überwiegend von Frauen) mit den Füßen gerudert.

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Nach dem Mittagessen sind wir so ungefähr 200 Kilometer in Richtung Nordosten zur Ha-Long Bucht gefahren. Glücklicherweise wurde vor kurzem eine neue Autobahn im Mündungsdelta des Roten Flußes eröffnet und so waren wir zügig unterwegs. Das hiesige Zuchtperlenkombinat hat uns auf einem Rastplatz mit der Züchtung von Salzwasserperlen vertraut gemacht und uns seine Produkte (gottseidank unaufdringlich) feilgeboten.

Nach dem Einchecken in unser Hotel in Halong City haben wir noch eine Stadtrunde gedreht und sind mit der Seilbahn über die Bucht zu einem gigantischen Riesenrad gefahren. 

Ein etwas unterkühlter, aber trotzdem toller Tag!

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Heute haben wir eines der berühmtesten Weltnaturerben – die Ha Long Bucht – besucht.

Seit die Ha Long Bucht 1994 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde hat sich die Gegend zum Tourismusmagneten im Norden Vietnams entwickelt.
Wit hatten gestern – bei unserer Ankunft in in Halong City – schon den Eindruck daß hier viel gebaut wird. Das wahre Ausmaß des Bau-Booms haben wir erst  heute früh gesehen. Hier wird für den sich explosiv entwickelnden, asiatischen  Reisemarkt investiert – in Dimensionen die bei uns nicht vorstellbar sind.
Ausser Hotels, Appartmentsiedlungen Restaurants und Shopping Malls werden Marinas für die Ausflugsboote betrieben und neu gebaut. Eine Unmenge von Ausflugsbooten macht sich schon jetzt morgens in die Inselwelt auf.

Auf den folgenden Bildern könnt ihr unsere Fahrt durch die mystische Inselwelt und die Besichtigung einer Tropfsteinhöhle nachverfolgen.

Von unserer Weiterreise nach Da Nang berichte ich dann in einem eigenen Beitrag.

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Das gestern noch auf dem Schiff mit viel Aufwand zubereitete Mittagessen hat mich endgültig davon überzeugt daß Meeresfrüchte nicht mein Fall sind. Ich werde mich wohl nicht in die Reihe der Liebhaber der vietnamesischen Küche einreihen.

Zurück an Land ging es über die Autobahn zum Flughafen von Hanoi. Der Abendflug nach Da Nang war bis auf den letzten Platz mit Reisegruppen gefüllt und die Nähe Chinas deutlich zu hören.
Der eineinhalb stündige Flug war schnell vorbei und der Sonnenuntergang knapp über den Wolken beeindruckend.

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Unser Transfer nach Hoi An war dann etwas holprig. Der Reisebus durfte am Nachmittag nicht in die Altstadt fahren und der Kleinbus, der uns den letzten Kilometer zum Hotel bringen sollte, ließ auf sich warten.
Das Hotel hat uns dann für die Wartezeit gut entschädigt – wieder ein tolles Quartier!

Das Abendessen wollten wir mit einem Rundgang durch das historische Hafenstädtchen verbinden. Gestern Nacht war Vollmond und das abends generell gut besuchte Städtchen war über und über mit Lampions geschmückt. Ein Regenguß zwischendurch konnte uns da die gute Laune nicht verderben.

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Bei der offiziellen Stadtführung heute Vormittag haben wir dann unseren Rundgang bei Tageslicht wiederholt, historische Gebäude besichtigt und eine Menge über Hoi An erfahren. Der in einer gut geschützten Bucht liegende Hafen hatte in früheren Jahrhunderten seine Blütezeit und wurde damals von Chinesen, Japanern und Europäern genutzt.
Die geschützte Lage in einer eher seichten Bucht machte eine Nutzung für die moderne Seefahrt nicht möglich und so sind die Altstadt und der Hafen gut erhalten geblieben (und selbstverständlich Weltkulturerbe).

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Hier bekommt Ihr den fehlenden Beitrag von letztem Samstag nachgeliefert.

Freitag Mittag führte unsere Route über eine gewundene Bergstraße und den berühmten Wolkenpass (Hai Van) nach Hue. Der Pass bildet eine natürliche Grenze zwischen Nord- und Südvietnam und ist etwa 20 km lang und 496 m hoch. Auch historisch bildete der Pass die Grenze zwischen den Königreichen Champa und Dai Viet.
Während des Indochinakriegs (mit Frankreich) war der Pass umkämpft und ebenso während des Vietnamskriegs (mit den USA).

Beim Khai Dinh Mausoleum haben wir eine Pause eingelegt und uns das Grabmal des vorletzten Kaisers angesehen.(der letzte Kaiser setzte sich 1945 nach Paris ab und lebte dort bis 1997)

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Hue ist eine Stadt in Zentralvietnam, die von 1802 bis 1945 Kaisersitz und Hauptstadt war.

Morgenkaffee in einen Straßenlokal

Eine wichtiges Wahrzeichen ist die Zitadelle aus dem 19. Jahrhundert, umgeben von einem Graben und dicken Steinmauern. Sie umfasst die Kaiserstadt mit Palästen und Schreinen und die Verbotene Stadt,
einst das kaiserliche Zuhause.

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Ein Stück oberhalb von Hue liegt am Parfümfluß die Thien Mu Pagode, ein budistisches Kloster das um 1600 gegründet wurde.

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Der Bericht von der Fahrt über den Wolkenpass und die Kaiserstadt Hue dauert wegen technischer Probleme noch etwas.
Hier also gleich der Kurzbericht von unserer Ankunft in Saigon.

Gestern Mittag sind wir bei Regen in Hue abgeflogen und bei Starkregen in Saigon (Ho Chi Min Stadt) angekommen.
Hier in Südvietnam ist gestern der Taifun Nr.9 durchgezogen und hat viel Wind und grosse Regenmengen mitgebracht. In den tieferen Teilen der Stadt fließt das Wasser schlecht ab und auch vor unserem Hotel stand das Wasser knöcheltief.

Heute sollte das Wetter aber wieder besser werden und die Besuchersperre für das Mekong-Delta aufgehoben werden. Der Regen hat jedenfalls schon mal aufgehört.

Wir hatten gestern ein Abendessen im Star Anise Saigon das von Gruppe als das Beste der Reise gewertet wurde. Ich bin inzwischen auf Vegetarisch umgestiegen und sehe das auch so.
(wir sind inzwischen 3 Anhänger der vegetarischen Küche)


Seit es die neue neue Autobahn gibt dauert die Fahrt von Saigon ins Mekong Delta (ca. 70 km) nur mehr 2 Stunden.
In Ben Tre beginnt das Mekong Delta das sich mit zwei Flußarmen und viele Nebenläufen über eine große Fläche erstreckt. Der Fluß bewässert und düngt das größte Reisanbaugebiet Vietnams.  (Das zweitgrößte Anbaugebiet ist beim Roten Fluß bei Hanoi.)

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Unser Standardprogramm begann mit der Besichtigung einer traditionellen Ziegelfabrik. Mit einem Motorboot ging es dann zur nächsten Insel zu einer Kokosnußfabrik und zu einem Familienbetrieb in dem die Frauen Schlafmatten aus einer Schilf ähnlichen Pflanze weben. 

Frische Früchte und ein Mittagessen mit Speisen der Region, eine Fahrt mit einem Ruderboot und der Rücktransport zum Bus auf einem Tuk-Tuk (Moped mit 3 Rädern) rundeten das Programm ab.

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Ein Stück von den großen Städten entfernt gehen auch hier die Uhren langsamer und der Fortschritt ist noch nicht recht fortgeschritten …

Zurück in Saigon, hatten wir noch eine kurze Stadtbesichtigung im Zentrum. Stadthalle, Opernhaus, die Kathedrale Notre Dame und die Hauptpost, sind die großen Bauten der französischen Kolonialzeit.

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Eine Pizza bei einem echten Italiener hat uns dann wieder ins Gleichgewicht gebracht.  (Die Bilder sind zwar vom Nachmittag,
sollen das aber dokumentieren.)