2016

Morgen geht’s los

Mit dem Fahrrad die Donau von der Quelle bis zur Mündung fahren. Den ersten Teil von Donaueschingen bis Wien habe ich letztes Jahr solo absolviert. Nun geht es von Wien Richtung Schwarzes Meer (konkret bis nach Russe in Bulgarien) und dieses Mal habe ich 3 Mitstreiter.Schurli ist von Beginn mit dabei, Wolfgang ab Budapest und Lisbeth ab Negotin (beim Eisernen Tor). Für nächstes Jahr steht dann vielleicht noch das Donaudelta auf dem Programm. Über uns Gerhard ab WienSchurli ab WienWolfgang ab BudapestLisbeth ab Negotin So, morgen geht es endlich los. Passenderweise regnet es seit gestern und heute ist es auch richtig kalt geworden. Der Herbst lässt grüßen! Aber es soll ja die nächsten Tage wieder gutes Wetter kommen. Also, die ersten Eindrücke kommen dann morgen… Weiterlesen »Morgen geht’s los

Von Wien nach Samorin (bei Bratislava)

Ein guter 1. Tag war das heute. Frühstück bei uns.Abfahrt bei Hochnebel und moderater Temperatur.Ab Hainburg Sonne. Wie es sich gehört hat mein Fahrrad Computer auf Höhe Donau-Oder-Kanal angemerkt das die Batterie am Ende ist. Ich wollte ja eigentlich eine Ersatzbatterie mitnehmen aber irgendwie hatte ich das dann doch vergessen.Keine Angst: Ich habe inzwischen eine neue Batterie und die Tageskilometer sind auch gesichert und die Welt kann sich also ruhig weiterdrehen. Ca. 85 Km haben wir heute bei wenig Wind gemacht.In Hainburg haben wir Mittag gegessen, in Bratislava die Altstadt besucht, Batterien gekauft und Eis gegessen und dann sind wir bis Samorin weitergefahren. Unsere übers Internet gebuchte Pension ist recht nett. Für morgen haben wir in Komarom (Ungarn) gebucht. Ob wir das Teilstück bis Komaron… Weiterlesen »Von Wien nach Samorin (bei Bratislava)

Von Samorin(SK) nach Komarom (HU)

Nachdem wir Stück unterhalb von Bratislava auf der linken Donauseite übernachtet haben war die Entscheidung für die linke Donauseite einfach. Im Tourenbuch gab es zwar einen Hinweis auf eine Fahrverbotszone kurz vor dem Kraftwerk Gabcikovo aber das haben wir nicht sonderlich ernst genommen. Nach 2 km Umweg und 100 m nach dem geschlossenen Schranken wieder zurück am Damm haben wir uns doch ein wenig geärgert …. Beim Kraftwerk hätten wir auf die rechte Donauseite wechseln können, wir sind aber links geblieben … und das eine wirklich schlechte Entscheidung !! Ab hier gab es nur mehr schlechte, sehr schlechte und ganz und gar schlechte Schotterwege. Schöne runde kleine Donaukiesel 1/4 Meter hoch aufgeschüttet – da versinkt man bis über die Felgen. Und das auf einer Strecke… Weiterlesen »Von Samorin(SK) nach Komarom (HU)

Von Komarom nach Esztergom

Also gleich mal vorweg: Die Beschilderung der Radwege ist hier 1A – kein Vergleich mit gestern. Von Komarom weg sind gleich mal rechts weg in die Hügel nach Tata gefahren.Wir sind heute um 07:00 ohne Frühstück aufgebrochen und nach 20 km haben wir in Tata ganz vornehm gefrühstückt.Tata ist sehr schön, die Römer waren schon hier, das ungarische Könighaus wusste die warmen Quellen zu schätzen und uns hat es auch gut gefallen. Zum Anfreunden ein paar Bilder:   Von Tata zurück an die Donau ging es über einen grösseren Hügel, auf dem es ein Weingut “Hilltop” gibt. Sturm gab es noch keinen und den Wein haben wir icht probiert, aber das Wasser und die Aussicht waren gut. Bis Esztergom verlief der Radweg entlang der Hauptstrasse… Weiterlesen »Von Komarom nach Esztergom

Von Esztergom nach Budapest

Kurz nach Esztergom kommt ein 90 Grad Donauknie und dann schlängelt sich die Donau zwischen 2 alten Hügeln (Bergen) durch. Kurz von dem Knie haben wir mit einer Fähre die Donauseite von rechts nach links gewechselt. Hier ist schon auf beiden Seiten Ungarn. (Das slowakische Ufer endet in der Gegend von Esztergom). An Visegrad, das am rechten Ufer liegt, fahren wir vorbei, haben aber guten Blick auf die Ruinen von Schloss und Burg. Visegrad ist auch wieder so eine Römer und Türken und ungarische Könige Stadt. In unserem Radführer steht eine Menge wissenswertes darüber, im Detail Interessierten empfehle ich aber Wikipedia und Google. Da wir in Vac die Fähre zurück aufs rechte Ufer knapp versäumt haben haben wir den Hauptplatz von Vac zu unseren „MUST… Weiterlesen »Von Esztergom nach Budapest

Hurra, jetzt sind wir 3!

Heute Morgen hat unser Lieblingsquartier noch einen draufgesetzt: Wir hatten beim Buchen „Frühstück“ angekreuzt. Die Dame von der Rezeption sagte auf unsere Frage nach Frühstückeinfach nur „no breakfast“ und setzte Ihre Unterhaltung mit Ihrer Kollegin fort. Neben der Empfangstheke stand zwar eine Kaffeemaschine aber offensichtlich nicht für uns. Unser abschließendes Urteil: Saftladen!!! Eine OMV Tankstelle am Weg zum Busbahnhof hatte schließlich Verständnis für unserem zu niedrigen Koffeinpegel und servierte uns Kaffee, Kuchen und performantes Internet. Eine Sightseeingtour durch die Budapester Innenstadt füllte die Zeit bis zur Ankunft des Busses mit Wolfgang an Board. Unterwegs sind wir an einer Remise der Budapester Strassenbahnen vorbeigekommen: Es gibt aber auch ganz moderne Garnituren: Die Budapester Fußgängerzone am Sonntagvormittag bei strahlendem Sonnenschein kann etwas. Alle Geschäfte sind geöffnet, die… Weiterlesen »Hurra, jetzt sind wir 3!

Die Kaffeehaussuche

Zitat Wolfgang: „Jetzt weiß ich wie schnell Ihr fährt, wieviel Pausen Ihr macht, wo es lang geht und dass der sogenannte Morgenkaffee erst um 17:30 serviert wird“ Unsere erste Abfahrt zu 3. Drei Reiligionen brauchen drei Kirchen. ( Katolisch, Reformiert und Serbisch-Orthodox) Es war wirklich verhext heute: Kurz nach unserem Aufbruch (das Frühstück war heute gut und viel!) war uns klar: die nächste Gaststätte/Buffet hat unseren 2. Kaffee. Aber außer ein paar unappetitlichen Schnapsbuden war einfach nichts zu finden. Um 10:00 nicht, um 11:00 Uhr nicht, …. Dann endlich um 14:00: eine richtige Gelateria (mit Segafredo Schild). Eine fesche junge Ungarin meine aber nur: „Sorry we are closed“ Unseren Kaffee haben wir dann am Abend in unserem Zielort Kalocsa in der Fußgängerzone getrunken. Das heutige… Weiterlesen »Die Kaffeehaussuche

Schlammschlacht mit Wildschweinen

Der heutige Tag war von 2 Themen geprägt: 1. Fahren am Damm 2. mit den Wildschweinen im Schlamm des Donau Drau Nationalparks. Ach ja, und dann wieder fahren am Damm. Das Wetter war heute wieder sonnig und heiß bis am Nachmittag (wir hatten gerade unseren Nachmittagskaffee in Baja) Wolken aufkamen und leises Donnergrollen zu hören war. Bis der Regen dann wirklich kam war es ½ 7 und wir längst in unserem Quartier in Mohacs. Aber alles mal der Reihe nach: Zuerst mal Damm, Damm und wieder Damm. Heute mit gutem Schotteruntergrund und teilweise asphaltiert. Zum Teil auch als Autostraße freigegeben oder zumindest so benutzt. Unterhalb von Fajsz haben wir die Donau über eine Autobahnbrücke gequert um auf der rechten Donauseite den Nationalpark zu erreichen. Wieso… Weiterlesen »Schlammschlacht mit Wildschweinen

Dämme, Sümpfe, Wasservögel und Frösche

Am Beginn und am Ende des Tages hatten wir richtige Straßen unter den Rädern. Den Rest des Tages haben wir wieder auf Dämmen und auf Waldwegen verbracht. Unser heutiges Ziel war Osijek und da gab es außer der Standardroute auch eine Alternative durch ein Jagtgebiet an der Donau und dann durch den Naturpark Kopački rit. Das ist hier das größte zusammenhängende Sumpfgebiet Europas. Interessierte finden Details zu den Schutzgebieten hier, auf der ungarischen und auf der serbischen Seite bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Kopa%C4%8Dki_rit Unsere Mittagsrast haben wir in einem „Jagdhotel“ mitten im Outback gehalten und dabei eine Menge über deutsche Jäger in Kroatien gelernt. Wieviel davon „Jägerlatein“ war ist nicht gesichert. Jedenfalls ging es um Hirsche, Wildschweine, gute und schlechte Jäger und um die Big 5. Je… Weiterlesen »Dämme, Sümpfe, Wasservögel und Frösche

Landstraße, Landstraße, Landstraße

Die LKW-Fahrer in Kroatien sind ähnlich daneben wie die in Österreich: Tempolimit: Nicht für uns ! Seitenabstand: Was ist das ? Radfahrer: Noch nie gesehen ! Also, heute sind wir und einige andere langsame Verkehrsteilnehmer den ganzen Tag auf der Landstraße unterwegs gewesen. Gut beschildert, moderat bergauf und bergab, Kaffeehäuser ausreichend oft, nur das mit den Autos und Bussen und LKWs auf der gleichen Straße hätte nicht sein müssen. Auch die Donau haben wir zeitweise gesehen – alle unsere Pausen haben wir am Donauufer genossen und interessante Gespräche mit „mäßig pigmentierten Ortsansässigen“ (Kroaten und in Kroatien lebende) geführt. Den alten Wasserturm von Vukovar lassen die Kroaten als Denkmal so stehen. Die Serben haben mit 7600 Schüssen den Turm nicht umpusten konnen, sowas feiert man halt.… Weiterlesen »Landstraße, Landstraße, Landstraße

Der Nationalpark mit 1.500 Höhenmetern

„Über 7 Berge musst Du gehen“ heißt es in einem alten Schlager … wenn es doch nur bei 7 geblieben wäre! Der Nationalpark Fruska Gora hat uns geschafft: Er liegt so zwischen 135 und 500 Metern hoch, mit den mehr als 20 Anstiegen sind wir aber auf gut 1.500 Höhenmeter bei 45 km Streckenlänge gekommen. Das Gepäck das man auf großer Reise mit hat hängt da wir Blei am Drahtesel! Wir wussten es ja schon vorher: Kein Shop, kein Kaffee, keine Raststation nur Natur pur. Wir hätten ja vorher noch was einkaufen können, aber aus unerfindlichen Gründen war uns dieser Einfall nicht gegönnt. Dieser Nationalpark ist ein Bergwald, ein 100% Laubwald mit vielen Eichen, und Ahorn. Nach 2/3 der Strecke sind wir bei einem Rastplatz… Weiterlesen »Der Nationalpark mit 1.500 Höhenmetern

Wovor fürchtet sich Novi Sad?

Heute haben wir uns ein Frühstück bei McDonalds im Zentrum von Novi Sad gegönnt. Da wir für letzte Nacht ein Apartment gemietet hatten, hätten wir sonst selbst Frühstück machen müssen. Den Vormittag über haben wir uns mit der Festung Petrovaradin beschäftigt. Eine beeindruckend große Anlage. Wir haben uns gefragt wen man hier so sehr gefürchtet hat, dass eine so riesige Anlage nötig war? (Vielleicht kann ein geneigter Leser uns da auf die Sprünge helfen) Der nächste Ort war dann Sremski Karlovici. Hier reiht sich Kirche an Kirche. Wir haben gelesen dass das hier das religiöse Zentrum der serbisch-orthodoxen Kirche ist (oder war?) Nach Sremski Karlovici ging es erst mal für mehr als 5 km steil bergauf. (bis zu 8% Steigung) Das mit den Steigungen haben… Weiterlesen »Wovor fürchtet sich Novi Sad?

Die ersten 1.000 km sind gefahren.

Heute früh mussten wir in Stari Slankamen gleich mal 100 Höhenmeter auf einer Serpentinenstraße hochstrampeln. 4 Spitzkehren auf einer Seehöhe zwischen 120 und 170 Meter würde man nicht unbedingt erwarten oder? Danach ging es aber nur mehr flach bzw. leicht bergab weiter. Die ersten 20 km war die Straße nur zur Hälfte asphaltiert, leider unsere Seite nicht, so mussten wir jedem entgegenkommenden Auto auf die Schotterseite hin ausweichen. Am Sonntagvormittag waren es aber nicht arg viele. Die Zubringerstraße nach Belgrad – vor der im Reiseführer gewarnt wird – war heute auch kein Problem. Wenig Verkehr und so gut wie keine Trucks. Nur die Busse waren ein wenig lästig, aber das kennen wir ja von Zuhause. In Belgrad haben wir dann kurz vor unserem Quartier noch… Weiterlesen »Die ersten 1.000 km sind gefahren.

Sightseeing in Belgrad und Belgrad Beach

Obwohl es die Donau entlang einen sehr gut frequentierten Kai mit jeder Menge Unterhaltung gibt ist der wahre Höhepunkt des Strandlebens bei und auf der Sava-Insel Ada Ciganlija. Man kann das gut mit unserer Donauinsel vergleichen. Wasserschilift, Bungee-Jumping, Kiesstrand und jede Menge Strandlokale. Hier noch die Highlights unserer 6 Std. Wanderung zur durch das „alte Belgrad“. Tag 13: Wetter: Nach Regen in der Nacht, stark bewölkt. Temperatur sinkt. Distanz: 27 km (ohne Wanderung) Gesamt: 1052 km Zielort: Belgrad

Gatsch am Damm

Heute früh war es soweit: Der Herbst ist bei uns in Belgrad angekommen! 16 Grad, geschlossene Wolkendecke, Wind. Das Rausfahren aus Belgrad war nicht einfach. Es gibt nur eine Brücke über die Donau, 2 Fahrspuren in jeder Richtung und ein Schild, dass hier Radfahrer unterwegs sind, aber leider kein Platz für Radfahrer. Die Fahrstreifen sind eng, Seitenstreifen gibt es keine und die Geschwindigkeitsbegrenzung wir eher als „nicht weniger als …“ verstanden. Danach ging es (wieder einmal) einen Damm entlang. Diesmal war aber auf der Flussseite ein Sumpfgebiet mit vielen Wasservögeln. Wir sind alle 3 keine Vogelkundler aber Kormorane, Reiher und Enten waren auf jeden Fall darunter. Im Reiseführer (wird sind inzwischen bei Band 5 angelangt) steht: Dammweg bei Regen meiden! Aber das ist ja eher… Weiterlesen »Gatsch am Damm

Wir bleiben auf dem serbischen Ufer

Heute Mittag mussten wir uns in Banatska Balanka wieder mal entscheiden: Auf der linken Donauseite bleiben und in Rumänien weiterfahren oder mit der Fähre nach Ram übersetzen und rechts der Donau auf der serbischen Seite bleiben. Wir haben uns für die rechte Seite entschieden und halten den Serben die Treue. Mit der Fähre hatten wir richtig Glück. Wir sind ein paar Minuten vor Abfahrt der Fähre angekommen und die geht jetzt nur mehr alle 3 Stunden. Telefonieren tun wir aber mit dem Rumänischen Netz, da gilt der deutlich günstigere EU Roamingtarif. Seit Belgrad ist die Beschilderung der Radwege übrigens „erste Sahne”. Die Qualität des Radweges geht zwar noch immer von sehr gut bis sehr schlecht, aber das Problem mit zu intensivem Straßenverkehr haben wir nicht… Weiterlesen »Wir bleiben auf dem serbischen Ufer

Eisernes Tor – 1.Akt

Nach dem Frühstück in Golubac sind wir an der Ruine Golubac vorbei in den Nationalpark Derdap gekommen. Der Nationalpark auf der Rumänischen Seite heißt Portile de Fier. Beides steht für Eisernes Tor. Vor 1900 war hier ein gefürchtetes Stück Donau das nur schwer zu befahren war. Die Regulierung brachte hier deutliche Erleichterung und seit dem Bau des Kraftwerkes Eisernes Tor 1 ist der 150 km lange Staubereich auch für die Schifffahrt einer der attraktivsten Donauabschnitte. Der heutige Höhepunkt war Lepesnki Vir – eine urgeschichtliche Ausgrabungsstätte. Die Funde hier sind zu 9000 Jahre alt und liegen in vielen Schichten übereinander. Trotz der immer wiederkehrenden Überflutungen wurde dieser Kultplatz immer wieder besiedelt. Besoders das Amphitheater ähnliche Ausstellungsgebäude beeindruckt. Gleich danach hatten wir auf einem alternativen Wegstück 2… Weiterlesen »Eisernes Tor – 1.Akt

Eisernes Tor – 2.Akt

Falls jemand vergessen hat wer wir sind, hier wieder ein Gruppenfoto: Gestern waren wir unsicher ob wir uns mit einem Boot durch die Engstelle beim Eisernen Tor bringen lassen sollen. Unser letzter Gastgeber bietet diesen Service an, aber wir hatten dann doch Bedenken wegen der Temperatur am Wasser und sind doch mit den Rädern gefahren. Rund um diese Engstelle gab es wieder einige Höhenmeter zu erklimmen, der geringe Autoverkehr und die atemberaubende Landschaft machten es aber zu einem durchgehenden Vergnügen. Unser Mittagessen hatten wir am Donaustrand in einer netten Kneipe. Der intensiven Empfehlung des Wirtes folgend hatten wir dann das teuerste Gericht der Karte auf der Rechnung. Für hiesige Verhältnisse „sauteuer“, für uns aber noch immer OK. (Das deutlich umfangreichere Abendessen in Kladovo kostete dann… Weiterlesen »Eisernes Tor – 2.Akt

Von Kladovo nach Negodin

Zum Frühstücken sind wir von Kostol wieder in die Fußgängerzone von Kladovo zurückgefahren. Kaffee und ein Platz an der Sonne vom Katteehaus und etwas zum Essen von der Bäckerei gegenüber. So lässt es sich leben. Da immer wieder mal Ladegeräte, Doppelstecker oder andere Kleinteile zurückbleiben konnten wir bei einem chinesischem „Wir haben Alles“ Laden“ (ähnlich unseren 1€ Shops) für Ersatz sorgen. Ich hatte dort schon am Vorabend „Gummi-Ringerl“ als Ersatz für die gerissene Sensor-Befestigung meines Fahrradcomputers bekommen. Noch ein kurzer Stopp beim Supermarkt (Obst und Riegel) und am Parkplatz spricht uns ein alter Herr an der in Bregenz gearbeitet hat. Die Menschen hier in der Gegend (Grenzbereich zu Rumänien und Bulgarien) sind alle sehr freundlich und gesprächsbereit. Als wir ein Stück weiter die Überreste der… Weiterlesen »Von Kladovo nach Negodin

Bulgarische Donau mit Elite Tours Tag 1 Von Negotin (SR) nach Vidin (BG)

Lisbeth ist mit der Reisegruppe aus Wien gekommen und macht diese Woche auf einem e-Bike mit. Außer Ihr gibt es noch 4 e-Bike Fahrer. Mit einem 2. Akku ausgerüstet kommt man mit e-Bikes inzwischen gut über den Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir um 8:30 zu unserer Tour nach Vidin aufgebrochen. Hier das Gruppenfoto bei der Abfahrt Und das ist unser Busfahrer Bobby, ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Der Grenzübertritt als Reisegruppe war problemlos, die Erfassung aller Pässe trotzdem obligat. Auf er bulgarischen Seite ergab sich ein ärmlicherer Eindruck als auf der serbischen, obwohl die Finanzdaten den Bulgaren eine höhere Kaufkraft zuschreiben. Man war hier jedenfalls genauso freundlich wie bei den Serben und hat uns in den Dörfern begrüßt und angefeuert. Ankunft in unserem Vidin… Weiterlesen »Bulgarische Donau mit Elite Tours Tag 1 Von Negotin (SR) nach Vidin (BG)

Etwas gemächlicher von Vidin nach Lom

Unsere gestrige Beschwerde hat geholfen. Wir waren heute zwar nicht wesentlich langsamer als gestern, die Geschwindigkeitsrekorde von gestern (speziell beim Bergabfahren) gab es aber nicht mehr und die Pausen waren besser geplant und länger. Trotz des schlechteren Wetters also ein super Radtag. Wir sind durch eine hügelige Landschaft auf der Landstraße entlang der Donau gefahren. Leider war die Transitroute gesperrt und der ganze Schwerverkehr war auch auf unserer Landstraße unterwegs. Anders als bisher sind die Fahrer hier aber rücksichtvoll mit uns umgegangen, die Landstraße hat nicht viele Möglichkeiten geboten uns zu überholen die Sattelschlepper sind aber friedlich hinter uns hergefahren bis es wieder eine Möglichkeit zum Vorbeifahren gab. Es gab – wie man sieht – auch noch andere langsame Verkehrsteilnehmer. Nach etwas mehr als der… Weiterlesen »Etwas gemächlicher von Vidin nach Lom

In den Hügeln neben der bulgarischen Donau

Nach dem mäßigen Abendessen servierte unser Hotel Dunav in Lom noch ein erbärmliches Frühstück. Ein Teller mit ein wenig Hartwurst, ein kleines Stückchen Käse, 2 Tomatenscheibchen und 2 Gurkenstiftchen und eine Semmel. Die Frage nach einer 2. Semmel wurde negativ beschieden. Zu trinken gab es Kaffe oder Tee aus einem Maschinchen das Pads verarbeitete und mit Wasser aus einer Plastikflasche gefüllt wurde. Leider reichten die Pads nicht für alle so bekamen die letzten3 einfach gar nichts zu trinken. (Siehe auch den Kommentar von Wolfgang zum gestrigen Bericht) Wir haben uns dann in der nächsten Ortschaft mit Kaffee und Kipferl (die haltbaren aus dem Sackerl) schadlos gehalten. Das heutige Hotel macht da einen wesentlich besseren Eindruck, eine zwar auch in die Jahre gekommene aber immer noch… Weiterlesen »In den Hügeln neben der bulgarischen Donau

Auf der schöneren Seite

Wir hatten heute eine Tagesetappe von mehr als 90 Kilometer auf dem Plan. Da wir gestern nicht die komplette Route abfahren konnten kamen nochmals 15 Kilometer dazu. Am Ende des Tages hatten wir zwar etwas mehr als unsere 90 Kilometer auf dem Tacho, die Differenz vom Vortag aber nicht aufgeholt. Als ich heute Morgen im Radführer gelesen hatte dass die Radstecke auf der bulgarischen Seite viel schöner ist als die auf der rumänischen, war ich sehr erstaunt. Den letzten Tag Revue passieren lassend hatte ich nicht den Eindruck dass hier etwas schöner sein könnte. Der heutige Tag hat mich aber dann eines Besseren belehrt: die Landschaft war heute so richtig beeindruckend. Da spielt sicherlich auch der Sonnenschein eine Rolle, wir hatten heute den ganzen Tag… Weiterlesen »Auf der schöneren Seite

DANUBE PARKS

Die heutige kurze Etappe (60 km) wurde mit den Restkilometern von Vorgestern und einer Vorleistung für morgen auf 82 km verlängert. Dazu sind wir einige Kilometer über Svisthov hinausgefahren und wurden dann mit unserem Tourbus zum Hotel zurückgebracht. Morgen früh wird uns der Bus dann … na ja, Ihr wisst schon. Schon ein wenig verrückt die Welt, oder? Wer gute Fotos machen will … Zentrales Ereignis (mit Verlesung der Parkdetails während der einstündigen Anreise vom letzten Hotel) war der „Nature Park Persina“ an der Donau. Dieser Park gehört zum Donaupark Netzwerk das sich über den gesamten Flusslauf verteilt. Unser Donau-Auen Nationalpark gehört da auch dazu. Persina ist, so wie die anderen Donauparks, ein Rückzugsgebiet für viele bedrohte Pflanzen und Tiere Die Webseite des Parks findet… Weiterlesen »DANUBE PARKS

Der letzte offizielle Radtag

Heute, Freitag ist der letzte offizielle Radtag der Bulgarische Donau Tour. Ja die Vermutung stimmt, es gibt danach noch einen inoffiziellen letzten Radtag, doch davon später. Mit dem Reisewetter haben wir wirklich Glück: Schon wieder ein super Herbsttag mit angenehmen Temperaturen, keine Wolke am Himmel und wenig Wind. Die Strecke ist heute herausfordernd, in Summe so knapp an die 1.000 Höhenmeter, die längste Steigung mit mehr als 200 Höhenmetern am Stück und 8% Steigung. Nicht wirklich schlimm aber ins Schwitzen kommt man (zumindest ich) schon. Vor dem Etappenstart haben wir noch das Römerlagers Novae besichtigt. Von der Uni Warschau perfekt aufbereitet. Lasst Euch nun von den Bildern des Tages beeindrucken: 10 km vor Russe haben wir noch einen Abstecher zu den Felskirchen von Iwanovo gemacht.… Weiterlesen »Der letzte offizielle Radtag

Von Russe nach Bukarest

Heute früh waren wir nur noch 5 die die extra Etappe von Russe nach Bukarest in Angriff genommen haben. Vom Elite Büro in Wien haben wir einen Track für die Strecke inklusive einer interessanten Route durch Bukarest übermittelt bekommen – nochmals Danke dafür und für die Ermöglichung dieser Extra-Etappe. Wir sind um 8:00 Uhr bei herbstlichem Hochnebel aufgebrochen und haben noch eine Runde durch die morgendlich stille Fußgängerzone und ein Parkgelände in Russe gemacht und sind dann über die Donaubrücke – für die hier eine Maut fällig ist – nach Rumänien gefahren. Ein letzter Blick auf die morgendliche Donau. Besondere Höhenanforderungen gibt es auf dieser Strecke nicht. Eine größere Geländestufe gibt es und dann noch einige kurze Senken ansonsten geht es recht eben dahin. Damit… Weiterlesen »Von Russe nach Bukarest

Von Bukarest nach Wien

So eine Busfahrt von Bukarest nach Wien dauert auch an einem Sonntag mit wenig Verkehr 17 Stunden und ist alles andere als lustig… Es gibt inzwischen zwar schon einige Kilometer Autobahn aber überwiegend geht die Fahrt durch Rumänien über Landstrassen. Die Fahrt duch die Karpaten war schon beeindruckend. Stauseen, Berge bis 2.500 Meter und viel herbstlicher Wald. In einem Dorf – in dem wir eine Ruhepause eingelegt haben – hielt in einer protestantischen Kirche der Pastor gerade seine Predigt in Deutsch. Nach einiger Zeit interessiert einen aber eigentlich nichts mehr und man wünscht sich nur mehr anzukommen. So um 22:00 war es dann endlich soweit und wir sind in Wien eingetroffen. Von der Elite Garage in der Wagramer Straße hat uns Laura (unsere Tochter) abgeholt… Weiterlesen »Von Bukarest nach Wien

Reisestatistiken

Reisezeitraum: Mittwoch, 7.9.2016 – Sonntag, 2.10.2016 Reisedauer: 25 Tage (inklusive 1 Tag Unterbrechung in Belgrad). Wegstrecke: 2.066 km (alle gefahrenen Kilometer in den 25 Tagen) 1.694 km ab Budapest 488 km Negotin – Russe Tagesschnitt: 83 km Befahrene Länder: Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien Wetter: Durchgehend Schönwetter, anfangs mit Temperaturen über 30 Grad, dann Abkühlung auf angenehm herbstliche Temperaturen. Schlechtwettereinbruch unmittelbar mit Reiseende.