2019

Archiv meiner Radreisen und Segeltörns

Hier findest Du die Reiseberichte meiner früheren Radtouren. Die Auswahl der Reisen erfolgt über den Menüpunkt Reisen.(Auswahlleiste rechts) ______________________________________________________________________________________

Radreise Hamburg – Wien

Das war mein Reiseplan für den Juli 2019: (Mit dem Bus von Wien nach Hamburg) Von Hamburg über die Ostseeküste nach Stralsund und weiter nach Usedom (nahe der Grenze zu Polen) Von Usedom landeinwärts nach Waren (Müritz) und dann südwärts nach Berlin Von Berlin über Potsdam an die Elbe Die Elbe aufwärts über Dresden und dann die Moldau entlang nach Prag Von Prag entlang dem grünen Pfad (Greenways Prag-Wien) nach Wien Die Reise ging über eine Distanz von 1.850 km und 8.800 Höhenmeter. Hier die Route etwas detailierter: Ich habe jeden Tag einen kurzen Bericht mit den Fotos vom Tag geschrieben.

Morgen geht es los!

So, jetzt ist es wieder so weit!Morgen, Samstag geht es mit dem Flixbus von Wien über Prag nach Berlin. Von dort geht es dann weiter nach Hamburg. Am Sonntag um halb 5 Uhr früh werde ich in Hamburg eintreffen und eine Stadtbesichtigung per Rad machen. Die Besichtigung wird mindestens so lange dauern bis ich wo ein gutes Frühstück bekomme. Eigentlich wollte ich ja eine “Stadtbesichtigung per Rad” buchen, aber die Führungen beginnen erst um halb Elf oder gar um 14 Uhr.Und 5 Stunden warten war mir einfach zu lange. Also habe ich nach einem Vorschlag für eine Radrunde gesucht (und in einem Reisebericht gefunden). Ich berichte Euch dann am Sontagabend (oder am Montagmorgen) ob es eine gute Besichtigung geworden ist.

Es gibt keine Sonntagszeitung in Hamburg!

Die Anreise nach Hamburg mit dem Flixbus war eigentlich ganz in Ordnung. Ja, der geneigte Leser weiß jetzt schon, dass es da doch noch Verbesserungspotentiale gibt. Von Wien bis Prag hatte die Toilette im Bus ein technisches Gebrechen. Das führte jede Stunde zu einem Halt an einer Tankstelle und das war ja gar nicht schlecht. Mit dem Fahrerteam-Wechsel in Prag löste sich das Gebrechen aber von einer Sekunde zur Nächsten in nichts auf – was mich dann doch erstaunte. Das andere Problem war das mit der Klima-Anlage. Bei 34 Grad Aussentemperatur mußten wir im Erdgeschoß Pullover tragen, im 1.Stock war es aber deutlich zu warm. Auch dieses Problem löste sich nach dem Teamwechsel. Heute um 1/2 5 war ich dann in Hamburg und es gab… Weiterlesen »Es gibt keine Sonntagszeitung in Hamburg!

Die alte Salzstrasse entlang zur Ostsee

Bewölkt – stark bewölkt – leichter Regen – bewölkt – kurzer Regen – ein wenig Sonne – Wolkenbruch ….… und das im Halbstundentakt. Ich erinnere mich an unsere Zeit in Holland, da gab es auch oft diese schnell wechselnden Wetterlagen. Scheint eine Eigenheit von Küstenregionen zu sein. Da die Regenschauer (bis auf einen) nur kurz waren, war das kein echtes Problem – ein wenig lästig halt mit Regenjacke an und aus und an und aus. Immer den Elbe – Lübeck Kanal entlang mit viel Natur, keinem Asphalt und nur wenig Radfahrern bis nach Lübeck.Hier war dann richtig was los, viele Touristen nutzen das unbeständige Wetter wohl für eine Shopping-Tour. Nach Lübeck führte die Strecke dann durch einige kleine Dörfer bis nach Travemünde.Hier noch die –… Weiterlesen »Die alte Salzstrasse entlang zur Ostsee

In Boltenhagen geht die Post ab

Mit der Fähre von Travemünde nach Priwall hatte ich gestern Nachmittag die Ostseeküste erreicht (und für mich zuerstmal unbemerkt die Grenze zur ehemaligen DDR überschritten). Die ganze Strecke entlang der Küste – bie heute am späten Vormittag – habe mich gefragt ob hier wirklich schon Saison ist? Verwaiste Parkplätze, geschlossene Imbissstände und fast niemand auf dem Radweg. Am späten Vormittag habe ich dann auf einer Informationstafel gelesen, daß die Küste hier – in der Nähe zur BRD – absolutes Sperrgebiet war. Und das wirkt wohl noch immer nach. Ein paar Kilometer weiter, kurz vor Boltenhagen änderte sich die Situation deutlich. Jede Menge Urlaubsgäste am Strand, an der Promenade und im Kurpark. Die Hansestadt Wismar war dann nicht so der Hit. Eine richtige Industriestadt eben. Der… Weiterlesen »In Boltenhagen geht die Post ab

Weiter die Küste entlang

Strahlend blauer Himmel, Wind quer zur Fahrtrichtung (und meist durch Büsche und Bäume abgedeckt), 17 ° und Sonne am Rücken – worüber soll man sich da noch beklagen? Hier sind nun jede Menge Radfahrer unterwegs. Überwiegend junge Leute, Familien mit Kindern – Urlauber am Weg zum Strand oder auf Tagestour. Und bei den Radfahrern über 40 gibt fast ausschließlich E-Bikes. In allen Dörfern ist Hochsaison, aber Warnemünde schlägt alles. Hier gibt es gerade die Warnemünder Woche und das scheint ein echtes Volksfest zu sein. Nach Warnemünde bin ich bis zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft weitergefahren und dann noch ein Stück landeinwärts zu meinem heutigen Quartier. Statistik:Strecke: 101 kmFahrzeit: 6:10 StdAufwärts: 177 m Gesamt: 402 km

Ich mag Stralsund

Heute Vormittag führte meine Route durch die Vorpommersche Boddenküste nach Stralsund.Viel Natur, keine Badeorte und 1A Wetter. Kein Badeort-Trubel und fast nur Weitstreckenradler. Nach Stralsund hinein kommt man über einen langen Sandstrand und landet direkt im Stadthafen. Hier gibt es Fischbrötchen, einige Lokale, das Ozeaneum und die Gorch Fock I(Das Millionengrab der deutschen Bundesmarine, die Gorch Fock II ist ein baugleiches Segelschulschiff) Die Strecke von Stralsund nach Greifswald war dann aber nicht so lustig. Zirka 25km auf Kopfsteinpflaster.Die parallel laufende neue Bundesstraße hat genau eine Fahrspur in jeder Richtung und keine Seitenstreifen und ist daher für Fahrräder gesperrt.Diese Teilstrecke wird von den lokalen Medien als das schlechteste Teilstück des Ostsee-Radweges bezeichnet.Mein Hintern kann das nur bestätigen. Statistik:Strecke: 89 kmFahrzeit: 5:29 StdAufwärts: 293 m Gesamt: 491… Weiterlesen »Ich mag Stralsund

Auf Usedom biege ich dann mal rechts ab.

Hier gab es einen Bericht ganz ohne Fotos. Die Speicherkarte meiner Kamera hatte den Geist aufgegeben. Zuhause konnte ich die Bilder dann retten und nachträglich hier einfügen. Das erste Interessante heute war die Hebebrücke auf die Insel Usedom. Die war offen und eine lange Schlange von Autos wartete auf beiden Seiten. Unter der Brücke gab es auch zwei Schlangen und zwar mit Segeljachten. Zuerst durften die von rechts und dann die von links fahren. So eine halbe Stunde wird das schon gedauert haben. Ungefähr die Hälfte der Ostseefront von Usedom ist ein einziger, langgestreckter Campingplatz. Wie an vielen Stellen an der Ostsee gibt es auch hier nach dem Sand- und Dünenstreifen noch einen Kiefernwald. Und in diesen Wald stehen ein oder zwei Linien von Wohnwagen… Weiterlesen »Auf Usedom biege ich dann mal rechts ab.

Da muß man Samstags fahr’n, wenn alle fahr’n!

An einem Juli Samstag nach Usedom zu fahren dürfte ein ähnliches Unterfangen sein wie bei Schulschluss über die Alpen nach Italien. Der Stau war kilometerlang und es ging nur sehr, sehr langsam weiter. (Ich frage mich nur wo all die Menschen noch eine Unterkunft finden können?) Meine heutige Route war ein Sprung ins Landesinnere zur mecklenburgischen Seenplatte. Da gibt es keine direkte Radroute um vo Usedom nach Reuterstadt Stavenhagen zu kommen.Um mit möglichst wenig Autoverkehr konfrontiert zu sein habe ich, wo es ging Nebenstraßen gewählt. Das ist ja eigentlich schon eine gute Idee, aber der Straßenrang hat hier großen Einfluß auf die Qualität des Straßenbelages. Die Bundesstraßen sind schon in Ordnung, aber … Da es dazwischen kein Quartier gab, hatte ich heute 117 km bis… Weiterlesen »Da muß man Samstags fahr’n, wenn alle fahr’n!

Am größten See Deutschlands

 Also ich hätte nicht gedacht, dass die Müritz der größte BinnenSee Deutschlands ist. Nur der Bodensee ist größer aber der gehört ja zum Teil zur Schweiz und zu Österreich. (Die vielen kleinen Seen in der Mecklenburgischen Seenplatte waren nach der Eiszeit mal ein einziger großer See.) Es gibt hier einen Nationalpark und eine Unmenge gut gepflegter Radwege und nette Orte direkt am Ufer. Natürlich mit Müritz Fest, in Waren dieses Wochenende und nächstes Wochenende in Röbel. Gelandet bin ich heute auf einem Campingplatz und Kanuverleih ein Stück südlich von Mirow, in Fleether-Mühle ( falls das jemand in Maps nachschlagen will). Gebucht habe ich mein Quartier als Indoor-Camping. Nachdem optional auch Bettwäsche und Handtuch zur Verfügung gestellt wurden habe ich mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht… Weiterlesen »Am größten See Deutschlands

Südwärts Richtung Berlin

Ich hatte überlegt heute Kanufahren zu gehen. Aber 15 Grad und Nieselregen haben mich dann doch davon abgebracht. So bin ich in Richtung Berlin aufgebrochen und bis Oranienburg (kurz vor Berlin) gekommen. Den Vormittag über bin ich zwischen kleinen und noch kleineren Seen gefahren. Es gibt hier viele Radwege und noch mehr Campingplätze. Ich glaube “Naturcamping” ist hier das Schlüsselwort schlechthin. Danach führte mein Weg die Havel entlang in Richtung Berlin. Ein 10 km langes Stück ist der Zieglerpfad – hier wird die Geschichte der Ziegeleien – die vor allem Berlin beliefert haben – gezeigt.Die Gegend wird Tonstichlandschaft genannt weil der Ton für die Ziegel mit scharfen Spaten gestochen wurde.Die abgeernteten Abbaustellen haben sich mit Grundwasser gefüllt und werden nun für Freizeitzwecke genutzt. Kilometermäßig habe… Weiterlesen »Südwärts Richtung Berlin

Von der Waldbühne über Grunewald nach Wannsee

Ich bin heute so eine Art Westtangente entlang der Havel an Berlin vorbeigefahren. Die Innenstadt selbst habe ich ausgelassen, weil ich Berlin von diversen Dienstreisen her ausreichend kenne. Meine Radstrecke ging immer an der Havel entlang . Es gibt hier viele Verbreiterungen und teilweise richtige Seen. Eine Menge von Segeljachten, Motorboote und Hausbooten liegt hier vor Anker.Unterwegs sind hier unter der Woche nur wenig, oder liegt es am schlechten Wetter?An Freizeitmöglichkeiten am Wasser fehlt es in Berlin sicherlich nicht. Appropo Wetter, ein alternativer Titel für den heutigen Bericht wäre gewesen: Immer noch kalt und immer windiger.Den Wind hab ich heute überwiegend von vorne gehabt. – ganz schön anstrengend! Die Berliner Waldbühne war fast auf meiner Route, also bin ich den Hügel raufgestrampelt. Das hätte ich… Weiterlesen »Von der Waldbühne über Grunewald nach Wannsee

Da schauen sogar die Sonnenblumen weg

Vom heutigen Tag gibt es nicht gar viel zu berichten.Ich habe die Tagesroute mit Hilfe lokaler Tourenvorschläge überarbeitet und bin – bis auf ganz kurze Ausnahmen – nur auf gepflegten Radwegen fernab von jedem Autoverkehr unterwegs gewesen. Viele dieser Wege sind ganz neu verlegt, man dichtet hier sogar die Seitenflächen sorgfältig ab. Es gibt hier sehr viele Sonnenblumenfelder und die Sonnenblumen scheinen die Mühen der Radler nicht mit ansehen zu können. Bis auf eine einzige Ausnahme drehen sie den Radwegen den Rücken zu. Statistik:Strecke: 101 kmFahrzeit: 5:44 StdAufwärts: 210 m Gesamt: 1138 km

… endlich wieder Biergärten

Nachdem ich an der Ostsee und noch ein Stück über Berlin hinaus nur an Gastgärten die Kaffee und Kuchen anbieten vorbeigekommen bin, gibt es hier in Sachsen endlich wieder Biergärten. Ansonsten scheint das hier ein eher strenges Land zu sein. Die Menschen sind nicht sehr freundlich und schauen eher grantig drein. Meine heutige Wirtin hat mir auch gleich mal das Kraut ausgeschüttet indem sie mir erklärt hat, wie die Welt hier und eigentlich überall zu funktionieren hatNaja, was solls. Am Vormittag habe ich eine direkte Linie zur Elbe gewählt. Ich bin ja bereits am ersten Tag von Hamburg aus ein Stück die Elbe hochgefahren. Hier oben ist die Elbe ein viel kleinerer Fluss der sogar ein wenig Strömung zeigt. Der erste größere Ort heute war… Weiterlesen »… endlich wieder Biergärten

Ahoi- so grüssen sich hier die Radfahrer

Hier grüßt man sich wieder und lächelt dabei. Gestern hatte ich den Eindruck daß sich alle bemühen weg zu schauen, die wenigen denen das nicht gelungen ist haben meinen Gruß nicht erwidert. Und das ist sehr ungewöhnlich, denn der Impuls einen Gruß zu erwidern ist ja eigentlich recht stark.Vielleicht wirkt da die Vergangenheit noch nach? Hier sind sehr viele Radfahrer unterwegs.Rennrad Fahrer, Familien mit Kindern und geführte Gruppen mit Reisebüro-Taschen. (Vorne und hinten fährt bei diesen Gruppen auch jemand mit Warnweste) Das letzte Stück in Sachsen und der erste Teil in Tschechien sieht nach einer alten tektonischen Schwelle mit eingeschniitenem Flußlauf aus. Elbsandsteingebirge oder auch Sächsische Schweiz und flußaufwärts Böhmische Schweiz nennt sich die Gegend hier.Die Elbe, auf tschechisch die Labe, zieht hier auch einige… Weiterlesen »Ahoi- so grüssen sich hier die Radfahrer

… durchgehend Stau

Nein, nicht am Radweg. Der war gut frequentiert., aber nicht überlaufen. Aber die Labe (Elbe) und die Vltava (Moldau) sind zumindest auf den mir abgefahrenen Teilen durchgehend gestaut. Außer grünem Strom bringt das auch Freizeitflächen die (zumindest am Samstag) gut genutzt werden. Bei Melnik mündet die Moldau in die Elbe und so bin ich hier mal wieder rechts abgebogen und bis nach Prag flußaufwärts gefahren. Auf den letzten Kilometern hat der Radweg 2 noch eine 100 Höhenmeter Bergwertung eingebaut.Ich hatte schon überlegt einfach das Moldauufer weiterzufahren (beide Wege treffen sich vor Prag wieder) dann aber gedacht, daß der offizielle Radweg sicher einen schönen Blick von oben auf die Stadt ermöglicht – oder sonst irgendwie interessant ist. Das war ein Fehler – eine lang gezogene Steigung… Weiterlesen »… durchgehend Stau

50% Regenwahrscheinlichkeit in Prag

Heute früh hat das in Prag bedeutet daß es 50% der Zeit geregnet hat. Immer nur nur so ein wenig Nieselregen, aber das im Viertelstundentakt.Da es hier jede Menge Brücken gibt, konnte ich mich immer gut unterstellen. Es scheint hier viele Obdachlos zu geben – unter jeder diese Brücken fanden sich zugemüllte Schlaflager. Aus Prag raus war es dann schwierig den richtigen Radweg zu finden. Es gibt hier jede Menge lokaler Radwege, aber keine Hilfe einen Fernrradweg herauszufinden. Ein Hinweis auf den Greenways Prag-Wien Radweg fand sich zwar hin und wieder mal, aber dann wieder über weite Strecken nicht. Blöder noch als die miese Beschriftung ist aber, daß der GW P-W (und scheinbar fast alle anderen Radwege auch) kein Radweg in unserem Sinne ist, sondern… Weiterlesen »50% Regenwahrscheinlichkeit in Prag

Das Studentenheim von Neuhaus

Ich bin heute in einem Studentenheim in Jindřichův Hradec (Neuhaus) abgestiegen. Sauber, alles da was man braucht. Der Scharm der letzten 70 Jahre ist aber ungebrochen.booking.com führt einen schon in Unterkünfte an die man von alleine nicht denken würde. Aber meistens stimmt das Preis-/Leistungs-Verhältnis ja. Der Tag heute war durchgehend sonnig, das hebt die Laune enorm. Vielleicht ein wenig zu warm am Nachmittag … aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. An das Hügel rauf und runter habe ich mich inzwischen gewöhnt. Es waren heute aber flachere Anstiege als gestern, das hilft. Die Routenführung war besser – großteils wirklich schwach befahrene Straßen. Die ersten Kilometer von meinem Quartier in Amerika habe ich einen Abschneider über Feld- und Waldwege genommen. Immer leicht bergab – ein… Weiterlesen »Das Studentenheim von Neuhaus

Der Grenze entlang

Ich hatte noch 20 km bis zur Grenze. Die habe ich bei Neudorf erreicht. Das war ein kleiner Weiler mit einem künstlich gestautem Teich und einer Mühle. Gegründet so um 1300 irgendwas, viele Kriege überlebt, nur den Eisernen Vorhang nicht. Alles nahe der Grenze in den Westen wurde damals geschliffen – und die deutschsprachigen Bewohner wurden vertrieben. Heute gibt es nur noch ein paar Fundamente und eine Gedenktafel. (Von der ich meine Weisheiten habe.) Den Vormittag über war ich fast ausschließlich auf wunderschönen Waldwegen unterwegs. Nachmittags leider nicht mehr und wenn es wo Asphalt gibt fahren die Einheimischen hier Vollgas. (Bei uns wahrscheinlich auch) Hier noch die Bilder vom Tag: Statistik Tag 17:Strecke: 79 kmFahrzeit: 5:26 StdAufwärts: 894 m Gesamt. 1.707 km

Endspurt nach Wien

Eigentlich wollte ich mir für die 140 km von der Tschechischen Grenze nahe Retz bis nach Hause zwei Tage Zeit nehmen. Ich hatte es ja am Vortag nur auf knapp 80 km gebracht und am Nachmittag schon erhebliche Probleme mit der Hitze gehabt. Da mein letztes Quartier kein Frühstück im Angebot hatte, war ich schon ab sieben Uhr unterwegs. Es war kühl und ging über lange Strecken leicht bergab und so hatte ich die geplante Tagesstrecke nach Hollabrunn schon bis Mittag erledigt. Einen halben Tag hier zu verbringen, nur um dann zu übernachten und am nächsten Tag gemütlich nach Hause zu radeln, kam mir dann doch ein wenig komisch vor. Und so bin ich gleich weiter gefahren. Es ging noch immer eher bergab und ich… Weiterlesen »Endspurt nach Wien