Auffrischende Winde aus Südwest mit Regengarantie

Beim Frühstück war noch alles trocken, aber als wir unsere Räder aufgepackt hatten nieselte es schon und das blieb so bis Mittag.

Nach meiner verregneten Donautour 2015 hatte ich in “sauteuere” Goretex Regenkleidung investiert und seither keine Regenkleidung mehr (auf dem Rad) gebraucht. Man kennt das ja – nimm den Regenschirm mit und es regnet nicht. Nun heute war die Ausnahme von der Regel und ich habe meine Regenkleidung sehr gut brauchen können. Romans neues Regencape war auch wasserdicht, leider aber auch ein sehr guter Bremsfallschirm.

Der vom Meer hereinkommende Wind hatte über Nacht noch aufgefrischt und die 120% Luftfeuchtigkeit mussten einfach “austropfen”. Wir sind bis Den Haag weiter durch die Dünenlandschaft gefahren und der Wind war heute wirklich schlimm. Bis Hook van Holland lag unser Schnitt unter 15 km/h und das war hart an unserer Leistungsgrenze.

Von Hook van Holland ging es dann ostwärts nach Rotterdam und der Wind der jetzt schräg von hinten kam war uns gar nicht mehr so unrecht …

Unser Quartier haben wir in einem Nationalpark nahe Dordrecht gefunden. “StayOkay” nennt sich das Ganze und es dürften ehemalige Jugendherbergen sein – wie bei uns die “Jufa” Häuser.
Das Zimmer ist OK (Die Betten waren selbst zu beziehen) wir haben was Gutes zu essen bekommen und das Bier ist vom Fass.

Tages-Statistik:
Strecke: 106 km
Zeit: 06:25 Std
⏫ 572 m
⏬ 570 m

Gesamtstrecke: 175 km

 

3 Gedanken zu „Auffrischende Winde aus Südwest mit Regengarantie“

  1. Hallo ihr beiden!
    Ich habe eben auf einem Bild Romans Anhänger entdeckt – wie fährt es sich damit im Vergleich zu Radtaschen? Ich freue mich schon darauf, meine 5000 Jahreskilometer nicht nur zwischen Brockhausengasse und Muthgasse abzuspulen. Ich wünsche euch einen trockenen Rückenwind! lg, wilfried

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