Am Dienstag geht es los!

Mühsam, aber doch haben wir unsere Anreise von Wien nach Tamsweg gebucht.
Die Buchungsplattform der ÖBB wird – wenn man sein Rad mitnehmen will – sehr sperrig. Eine Fahrt von Wien nach Tamsweg kann ma da nicht so einfach buchen … (Ist ja auch ein exotischer Reisewunsch!)

Nun ja, die Aussichten dass wir am Dienstag Nachmittag alle 3 im Lungau ankomen stehen gut. Von dort werden wir uns wieder melden.

St.Michael im Lungau

Wenn am Montag Feiertag ist, ist hier der Dienstag ein Montag. 

Bei unserer AbendessenSuche sind wir von Ruhetag zu Ruhetag gefahren und Zwischensaison ist auch noch…. aber jetzt haben wir Abendessen, Zimmer und Frühstück und sind rundum zufrieden.

Das hinter dem Stieglbier das ist der Christian.

Wir sind um 3 bei strahlendem Sonnenschein in Tamsweg angekommen. 

Weil dem Peter seine vordere Bremsscheibe ein wenig ölig war, haben den lokalen Sporthandel gefördert und einen neuen Bremszylinder einbauen lassen. Eigentlich hat ja der Sporthandel den Peter gefördert … die Reparatur war ein echtes Schnäppchen.

Ein eher kühler Westwind hat uns auf unserer Fahrt nach St. Michael ins Gesicht geblasen und das Panorama mit Schneehäubchen abgerundet.

Ach ja, die Frage des Tages:  Welcher Schizirkus ist das?

Erster Preis: Lobende Erwähnung im nächsten Blog. Keine weiteren Preise.

Hier noch ein paar Impressionen:



Tageskilometer: 30

Dem Wind entgegen.

Von St. Michael sind wir heute über St. Margareten ins Thomatal gefahren. Das ist nicht wirklich der Mur entlang, aber eine interessante Möglichkeit Tamsweg zu umgehen. Und in Tamsweg waren wir ja gestern schon. 

Man kommt kurz vor Ramingstein wieder an die Mur zurück und hat einen steilen Anstieg und eine lange Abfahrt mit Alpenpanorama hinter sich.

Das Wetter war heute wieder überwiegend gut zu uns.  -1° morgens, 10 ° um 10 Uhr und nachmittags über 15 °. Da kann man sich nicht wirklich beklagen.   

Nur das mit dem Wind das ist nicht so gut: gestern sind wir im Lungau Becken nach Westen gefahren und hatten Gegenwind, heute sind wir im Murtal nach Osten gefahren und hatten auch wieder Gegenwind, und zwar ziemlich heftigen Gegenwind. 

Heute sind wir doch noch am Kreischberg vorbeigekommen:

Das mit dem Rätsel von Gestern das war war von St. Margareten aus der Blick zum Katschberg.

Mittagspause haben wir in Murau gemacht.

Unser Quartier haben wir heute in Scheifling bezogen und uns gut mit den Wirtsleuten unterhalten.

Tageskilometer: 74    Gesamt: 104

Meckern … auf hohem Niveau

Es war heute Vormittag nur ein wenig zu kalt. (Das war das meckern) 

Aber ansonsten war alles einfach perfekt. (Das ist das hohe Niveau)

Wie ihr ein Stück später erkennen könnt gilt das aber nur für den Vormittag.

Wolkenloser Himmel, nur wenig bergauf und bergab, nette Gesellschaft, …

Inzwischen ist der Himmel bewölkt und es regnet ein bisschen. Meine​ Android Wettervorhersage spricht noch immer von 10% Regenwahrscheinlichkeit …

Zur Qualität des Radweges

Bis Judenburg waren wir uns sicher, das ist ein 1A Radweg. Gut beschildert, eine begeisternde Routenführung, eben 1A.

Von Judenburg bis Leoben ist die Beschilderung noch immer gut, das war es dann aber auch. Die Route führt jetzt parallel zur Bundesstraße bzw. direkt auf den Landes- oder Bezirksstraßen. Auf diesen Straßen fahren zwar nur wenige Autos die aber mit sehr hoher Geschwindigkeit.  Kritische Zeitgenossen würden sagen: Den Lokalpolitikern hier geht der Radweg ziemlich am Arsch vorbei.

Diese Aufnahme stammt auch aus einem St. Michael (Autobahnkreuz Nähe Leoben)

Wir konnten heute einige Weisheiten der steirischen Wirtshauskultur für euch festhalten:

Jetzt noch ein wenig Landschaft und Technik:

Hier seht ihr uns beim bloggen:

Tageskilometer: 85    Gesamt: 189

Vom Schwammerlturm zu den Uhrtürmen. 

Hier noch ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Blog: Wir hatten gestern guten Rückenwind. Der erfreut einen aber bei weitem nicht so wie einen der Gegenwind stört. Und so haben wir vergessen den Rückenwind zu erwähnen.

Nun zum heutigen Titel:

In Leoben gibt es den Schwammerlturm.

in Bruck an der Mur den Uhrturm am Burghügel

und den Grazer Uhrturm auf dem Schlossberg kennt ja wohl jeder.

Von Leoben bis Graz sind es noch einmal circa 85 km. Also kein Problem unseren Zug um 20:30 zu erreichen. Die Streckenführung war heute wieder gut bis sehr gut. Mäßig bergauf und bergab, nur selten neben Landstraßen und es gab heute ausreichend geöffnete Gasthäuser. 

Es war den ganzen Tag schwer bewölkt, bis zum Mittagessen sind wir aber ohne Regen durchgekommen, nach dem Mittagessen in Frohnleiten hat uns dann aber der Regen erwischt. Und das obwohl wir im Gasthaus zur Sonne eingekehrt sind.

Es war kein besonders schlimmer Regen, aber auf diesem Teilstück gibt es Schotterwege und Peter hat keine Kotflügel … und das nervt dann nicht nur den Peter sondern auch den Christian – wenn er hinter dem Peter nachfährt.  (… aber warum macht er das denn auch…)

 

Die Radwegschilder sind in Graz natürlich wieder anders als im Rest der Steiermark. (und sowieso anders als im Lungau.)

Grazer Beschilderung

Obersteirische Beschilderung

Lungauer Beschilderungt

Unsere Runde in Graz endete beim Uhrturm am Schlossberg.   

Und bei einer Pizza im Grazer Bermudadreieck.

Unser Railjet rollt inzwischen in Richtung Wien und wir freuen uns auf die letzten 11 Kilometer mit dem Fahrrad in Wien.

Also nochmals liebe Grüße von Christian, Peter und Gerhard.

Tageskilometer: 99 (mit Wien).   Gesamt: 288