Ein Fluß als Motor der Wirtschaft

Anders als bei unserer Donau an der es nur an wenigen Stellen Industrieareale gibt war der Rhein die Lebensader der umgebenden Wirtschaftsräume. Kohle, Stahl und Chemie nutzten in der Vergangenheit den Rhein als kostengünstigen Transportweg und so ist das Ufer bis heute in weiten Strecken von alten (und neuen) Industriebetrieben belegt. Damit fährt man dann über weite Strecken an den Außenzäunen der Werksgelände entlang.
Erst oberhalb von Köln sind wir auf ein modern gestaltetes Uferareal mit Restaurants, Wohnungen, Sport- und Veranstaltungsbereichen gestossen.

Von Köln bis Bonn (da übernachten wir heute) war die Strecke dann 1A.
Vor Köln war das nicht ganz so. Ein ohne Ankündigung geperrter Abschnitt des offiziellen Radweges zwang uns zum Zurückfahren und zu einem weiten Umweg durch Leverkusen. (Na ja, ein bisschen meckern muss man schon auch, oder?)

Unser gestriges Quartier lag in der Einflugschneise des Düsseldorfer Flughafens. Die Nachtruhe von 22:00 bis 06:00 Uhr wurde exakt eingehalten, aber dann starteten die Fugzeuge im 5 Minutentakt. Manchal weiss man eben erst im Nachhinein warum ein Quartier recht günstig ist. Bei unserem heutigen Quartier war die ruhige Lage daher ein wichtiger Punkt. (Sieht bisher auch recht gut aus…)

Kalt war es auch heute früh, ein wenig über 10° war es schon, aber nicht viel. Kurz nach unserer Anfahrt sind wir stehengeblieben und haben noch eine Schicht und warme Handschuhe angezogen. Der  Nordwestwind und immer wieder ein paar Regentropfen haben uns den ganzen Tag begleitet. (Für morgen sieht die Prognose ganz ähnlich aus)

Tagesstatistik

Strecke: 102 km

Zeit: 06:06 Std

⏫ 221 m

⏬ 202 m

Gesamtstrecke: 561 km

5 Kommentare

    1. Rechtes Knie ist beleidig, Blindenstock brauch noch NICHT! Ist Hochwassermarkietung (2003)
      Sonst alles OK, ausgenommen die aufgeriebenen Stellen am Popo.

  1. Habr ihr in Köln und Düsseldorf auch ein Bier getrunken ? Gehört einfach dazu….
    Wünsche euch besseres Wetter und gutes Weiterkommen !

  2. Nachdem was ich bis jetzt von Eurer Tour gelesen habe, erfordert das ganze Männer. Das Wetter bescheiden, die Windrichtung drehend und die Temperatur kalt – das muss man erst einmal körperlich und emotional verkraften. Ich hoffe und wünsche Euch wirklich, dass sich die Umstände in vielerlei Hinsicht zum Positiven verändern und Euch der Spaß an dem Abenteuer erhalten bleibt. Alles Gute für die Weiterfahrt, Eure Tageskilometerleistung ist beachtlich (Gepäck, Anhänger). Das technische know how (Kettenriss repariert) auch. Toi, toi, toi viel Spaß und keep on rolling. Sportliche Grüße sendet Philipp

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