Halb-Marathon in Mont Saint – Michel

Nicht dass ich mitgelaufen wäre, aber Auswirkungen hat er schon gehabt auf mich.  Der Bewerb führt um die Bucht und endet in Saint-Michel und was eignet sich da besser als eine gut gepflegter Radroute.

Bei Halb-Marathons laufen viele mäßig trainierte Teilnehmer mit und der Schlusswagen fährt dann auch besonders langsam. Der Straßenzug war also lange gesperrt und Ausweichroute gab es nur eine. Die hatten die Autofahrer aber auch bald entdeckt und in Summe hätte ich auch einfach warten können. 

Schön ist es hier, touristisch perfekt organisiert und heillos überlaufen… 

 

Zwischenstand 

Damit ist nach einer Woche und einem halben Tag der erste Teil meiner Reise (Paris – Mont Saint-Michel)  erstrampelt. Das liegt an der wirklich schlechten Verfügbarkeit von Quartieren. Booking.com wird überwiegend für die Restzimmer von Luxusquartieren eingesetzt, fast niemand spricht eine Fremdsprache und es bessert die Stimmung wenn man Autriche und Vienne sagt.  

Heute habe ich die Ausnahme von der Regel getroffen. Ein Privatzimmer Vermieter der kein Zimmer mehr frei hatte, hat herumtelefoniert und ein Zimmer für mich gefunden. Er ist dann noch Modem Auto vor mir hinfahren damit ich es auch finde. VOR DEN VORHANG BITTE!!! 

Das mit der Sprache ist wirklich ein Problem weil die weniger Englisch sprechen eher schlecht sprechen und damit nur die Grundbedürfnisse besprochen werden können. So Fragen wie: Wie ist das denn mit Privatzimmern gehen da ins Leere. 


Weiter geht es in die Bretagne

Von Mont Saint-Michel bin ich heute Mittag in Richtung Westen und damit in die Bretagne gefahren. 

Das Auffallenste zuerst: Ich bin jetzt nicht mehr auf dem VeloScenic sondern auf dem EuroVelo 4 oder wie die Franzosen meinen auf der (petit) Tour de Manche. 


Am Strand gibt es dann eine kleine Variante :

Es gibt hier auf diesen ersten Kilometern Bretagne nur ein Thema Austern,  Muscheln und Strand. 
Mit diesen Amphibienfahrzeugen geht es durch das Watt auf Fangtour. 

Manche graben auch von Hand. 

 

Der Tidenhub macht das Parken am Sandstrand etwas schwierig… 

… und manchmal geht es schief (im wahren Sinne des Wortes) 

Tagesstatistik

Start: Saint-Jean-le Thomas 
Ziel:  Cancale
Tageskilometer: 89 km
Aufwärts: 301 m
Abwärts:  312 m

Gesamtkilometer: 685 km


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