Quer durch die Bretagne

Das Wetter war heute wieder besser, es hat fast nicht mehr geregnet.  Die Wetter-App meines Vertrauens hat gesagt dass es gar nicht regnen wird, parallel hat sie die Luftfeuchtigkeit mit durchgehend 98% angegeben.  Genau so hat es sich dann auch angefühlt – 18° und feucht wie in der Waschküche.

Ansonsten war der Tag traumhaft schön,  der südliche Teil der Bretagne ist nicht mehr so hügelig und meine heutige Strecke ging den kleinen Kanal von gestern entlang weiter,  bis zum Kanal Nantes – Brest.

Hier wurde klar dass der kleine Kanal der Wasserzubringer für den Schiffahrts-Kanal ist. Den Kanal hatte Napoleon bauen lassen um die Versorgung der Bretagne trotz  englischer Schiffe vor der Küste zu verbessern.

Dass dieser Kanal keinen nachhaltigen Erfolg hatte liegt vielleicht auch daran dass hier eine Schleuse nach der anderen zu bewältigen ist. Diese Schleusen haben alle nur 1 oder 2 m Hubhöhe aber es muss extrem viel Zeit gekostet haben durch diese endlose Anzahl von Schleusen zu fahren.

Irgendwann auf der Strecke geht der künstliche Kanal dann in den Fluss Blavet über, der auch jeden Kilometer wieder gestaut ist.

Hier in Hennebont sieht man schon Gezeitenspuren am Ufer und ich bin im Golfe de Gascogne angekommen.

Tagesstatistik

Start: Uzel
Ziel:  Hennebont
Tageskilometer: 133 km
Aufwärts: 122 m
Abwärts:  311 m

Gesamtkilometer: 1.013 km
Höhenmeter:          6.178 m

3 Gedanken zu „Quer durch die Bretagne“

  1. Danke für die interessanten und launigen Berichte und die inspirierenden Bilder. In 4 1/2 Jahren musst du nicht mehr allein fahren! lg, wilfried

  2. Imlig Annamarie

    Wauw, sportlich unterwegs!
    Danke für die schönen Bilder. Wünschen dir noch eine erlebnisreiche Fahrt auf deiner France-Tour. liebe Grüsse Annamarie und Armin

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