Beim Adria Cup 2017 – Unsere Crew

Unser Skipper: Peter Ploiner

Meine erste Berührung mit dem Segelsport war schon eine Regatta, als Vorschoter bei einer Vereinsregatta beim Wolfgang Irzl auf der Alten Donau.
Nach 2 Jahren Lernen als Vorschoter habe ich dann auch schon mal die Pinne in die Hand genommen und mit dem A-Schein kam dann auch das Hintergundwissen dazu.

Die Vereinsregatten fahre ich bis heute, werden bis heute geschätzt über 600 Wettfahrten sein … und der Irzl Wolfgang sieht immer noch Potenzial

Auch die erste Dickschiff Erfahrung auf der Adria war – wen wundert es – als Vorschoter auf einer Bavaria 47 im Rahmen des Business Cups.

Nach 7 Businesscups (6 davon mit Gerhard) fühlte ich mich dann reif genug, meine Karriere als Skipper zu starten und habe gemeinsam mit Gerhard die FB3 Ausbildung gemacht. War schon ganz was anderes, ein Dickschiff selbst zu steuern und die Verantwortung dafür zu haben – und mal nicht den schnellsten Kurs zur nächsten Bahnmarke zu segeln.

Nach einigen Törns hat mich (und uns) der Ernstl wieder motiviert auch Hochseeregatten zu fahren, so sind wir 2009 zum ersten Mal beim Adria Cup angetreten. Unsere Steirischen Segelkollegen haben uns so herzlich aufgenommen, dass wir seither jedes Jahr (heuer zum 9. Mal) mit dabei sind!


Unser Mann an der Großschot: Ernst Jindra

 

Nach einem kurzen Abstecher zum Neusiedlersee hat meine Seglerkarriere in Griechenland gleich am Meer begonnen.
Die Insel Kea begrüßte uns mit einem halben Meter hohen Wellen und das war mir eigentlich schon zu viel. Für unsere Rückfahrt nach Athen (bei Windstärke 8) hatten wir Frauen und Kinder mit einer Fähre vorausgeschickt und gemeinsam mit einer schwedischen Crew die widrigen Verhältnisse gemeistert.

Nach dieser Fahrt und nach der Überstellung eines Katamarans bei ähnlich widrigen Verhältnissen von Italien nach Griechenland konnte mich nichts mehr erschrecken.

Über eine Teilnahme am Murter Cup bin ich mit dem Wolfgang Irzl in Kontakt gekommen und damit dem Montags-Regatta Virus auf der Alten Donau verfallen. Von der Montags-Regatta zur Freitags-Regatta mit den Siemens Leuten war es nicht weit. Auf der Suche nach einer netten Hochseeregatta sind Wolfgang (Irzl), Peter (Ploiner) und ich dann bei der SteirerRegatta AdriaCup gelandet.


Vorschoter und Achterholer (Spinnaker): Gerhard Jirovsky

Der Neusiedlersee mit viel Wind und ohne Segelerfahrung war mein erstes Segelerlebnis. Wir waren zu viert und haben unser Boot dann zu Fuß zurückgezogen (Das geht wohl nur am Neusiedlersee)

Ich hatte dann beruflich mit Booten und dem Segeln zu tun und meinen A-Schein am Attersee gemacht.

Erst Jahre danach machte meinen ersten Adria Turn zu 10. auf einen 37 Fuß Katamaran. Unsere Route führte von Lignano nach Umag (und zurück)
Auf dieser Reise habe ich “Seewasser geleckt” und bin von da an jedes Jahr auf dem Meer unterwegs gewesen.

Der erste längere Törn war eine Überstellung von Lignano nach Griechenland (Details dazu könnt Ihr bei Ernst nachlesen). Mit den Meilen dieses Törns konnten wir dann zur B-Schein Prüfung antreten.

Außer dem Mittelmeer haben wir auch noch die britischen Inseln und die Ostsee unsicher gemacht. Einer meiner beeinduckensten Törns war ein Umrundung Irlands bei der wir viel über Gezeiten in Erfahrung gebracht haben.

Aus Firmenloyalität hatte ich einen Gummikat und mit meiner Neptun22 halte ich noch heute dem Neusiedlersee die Treue.

Meine Regatta-Karriere habe ich so wie viele Österreicher beim Murter Cup begonnen. Neben vielen anderen Regatten in der Adria waren die 1.000 Meilen des Egger Cups erwähnenswert.
Schon vor 9 Jahren wurde aus meinem “Einspringen” ein Dauerplatz im Adria Cup Team von Peter.


Vorschiff, Spi-Trimmer: Karl Aschbacher.

Der Mann aus der Bronx (Vorschiff, Spi-Trimmer)

Ende der 90er Jahre habe ich am Neusiedlersee auf 420 und auf Korsar meine Seglerlaufbahn begonnen.
Der nächste Schritt fand dann schon in Kroatien am Meer statt. Wir hatten ein altes Holzschiff mit viel Charakter gechartert.
Zurück an der alten Donau gab es dann meinen eigenen Korsar und viele Jahre Freizeitsegeln.

Während meines Sabbaticals hat uns (meine Frau und mich) dann eine ARC Chrew ins Team aufgenommen und wir sind von Gran Canaria über den Atlantik nach St. Lucia gesegelt. Wir lagen mit unserer Fahrtenjacht in der vorderen Hälfte, wichtiger als das Ergebnis war uns aber die Reise selbst.

Mit meiner Frau bin ich dann überwiegend zu zweit in Kroatien unterwegs gewesen, bis mich Peter davon überzeugt hat auch bei den Steirern beim Adria Cup mitzumachen.


Vorschoter und Shifter (Spinnaker): Gerhard Oblasser

Ich habe auf den Seen rund um Salzburg mit dem Segeln begonnen. Einer der Bootsverleihe am Wallersee oder am Obertrumersee hatte einen HobieCat 15 und von da an kannte ich meinen Bootstyp.

In Wien habe ich dann über den “Kultur und Sport Verein” meines Arbeitgebers ernsthafter mit dem Segeln begonnen. Die wöchentlichen Wettfahrten auf der alten Donau waren Pflichtprogramm, bis mich der Surf-Virus für lange Jahre vom Segeln fernhielt.

Als ich von einem Bekannten als “Fockschwein” auf einen Tornado geholt wurde hat mein Katamaran-Virus wieder zugeschlagen. Mein eigenes Schiff wurde ein TOPCAT K1 mit dem wir quer durch Europa gezogen sind bis mein Bauch zu groß und ich zu langsam wurde.

Meine Hochseekarriere hat gemeinsam mit Peter beim Business Cup mit unserer Firmenmannschaft begonnen und über die Jahre haben wir ausreichend Meilen für den B-Schein gesammelt. Nach längeren Jahren Pause habe ich jetzt wieder bei Peter angeheuert und finde den Adria-Cup gar nicht so schlecht ;-))